HOFHEIM, HESSEN

HIER FING ALLES AN

Geboren bin ich am 5. April 1979 in Worms, als zweiter Sohn von Karin und Günther Hildebrand. Mein Bruder Volker ist fünf Jahre älter und von Beruf Bankfachwirt. In Hofheim bin ich aufgewachsen, meine Familie lebt heute noch dort.

1984 mache ich mein erstes Fußballtraining in der F-Jugend FV Hofheim, mein Onkel Günther ist unser Trainer. Der FV Hofheim ist bekannt für seine gute Jugendarbeit, wir haben eine tolle Gemeinschaft und Fußball spielen wir überall und immer.

Ich durchlaufe in Hofheim in 10 Jahren alle Jugendmannschaften von der F- bis zur B-Jugend und bin seit 1994 sogar DFB-Spieler in der Jugendnationalmannschaft.

Mit 15 Jahren stehe ich dann vor der Entscheidung: Bundesligaclubs fragen an, ich könnte nach Köln, Darmstadt oder Mannheim oder Stuttgart. Viele, endlos lange Gespräche daheim in der Familie. Schließlich sagen wir dem VfB Stuttgart zu. Hier haben wir ein gutes Gefühl.

 

ERSTE GROSSE LIEBE

MIT 15 JAHREN ZUM
VfB STUTTGART

Ich wohne im VfB-Internat in Bad Cannstatt. Münztelefon auf dem Flur, wenn es besetzt ist, gehe ich raus auf die Straße in eine öffentliche Telefonzelle, um daheim anzurufen. Es ist eine ganz neue Situation für mich, ich lebe das erste Mal woanders als meine Familie.

Ich besuche in Stuttgart das Gymnasium, breche aber nach einem Jahr ab, da ich mich nicht voll darauf konzentrieren kann. Stattdessen beginne ich eine Ausbil- dung zum Groß- und Außenhandelskaufmann bei Feinkost Böhm – ich will auf jeden Fall noch einen Beruf erlernen neben dem Fußball. Morgens muss ich also zur Arbeit oder in die Berufsschule, abends ins Training. Danach auch noch die Bundeswehr-Grundausbildung in Bruchsal. Als das geschafft war, stand „nur“ noch Fußball auf meinem Programm. Und ich hatte die bis dahin härteste Zeit hinter mir.

1998 werden wir mit der Jugendnationalmannschaft U18-Vize-Europameister. Der bis dahin größte Titel meiner Karriere.

 

MEIN ERSTES BUNDESLIGASPIEL

ODER: VOM JUGENDHAUS ZUR NUMMER 1

Ich bin Stammtorwart in der VfB A-Jugend, spiele dann bei den Amateuren unter Peter Starzmann, Willi Entenmann und Herbert Briem. Hin und wieder schiele ich zu den Profis rüber, wenn sie trainieren.

Und dann, 1999 ist es soweit: Ich komme ins Profiteam und sitze bei den Bundesligaspielen auf der Bank. Franz Wohlfahrt steht im Tor. Am 26.11.1999 wird Franz über Nacht krank und ich mache überraschend mein erstes Bundesligaspiel gegen den SC Freiburg. Wir gewinnen 2:0.

Der Trainer vertraut mir. Ab der Saison 2000/2001 bin ich Stammtorhüter beim VfB, Ebbo Trautner wird die Nummer 2 – und später mein Torwarttrainer und damit ein wichtiger Begleiter meiner Karriere. Sieben spannende Jahre mit vielen aufregenden Spielen, unterschiedlichsten Trainern und Mannschaftskameraden liegen vor mir.

 

EIN ERFOLGREICHES JAHR

„DIE JUNGEN WILDEN“

Die Zeit der „Jungen Wilden“. Viele Eigengewächse bekommen ihre Chance. Felix Magath glaubt an uns, wir werden mit dem VfB deutscher Vize-Meister. Und meine Rekordserie der Zu-Null-Spiele beginnt. Wir spielen daraufhin in der nächsten Saison in der Champions-League. Wir verlieren nicht, wir spielen richtig guten Fußball – unsere Abwehr: total souverän. Ich komme ins Blickfeld der Nationalmannschaft, trainiere – Dank Felix Magath – so viel wie nie zuvor in meinem Leben.

Die Saison läuft für den VfB und für mich hervorragend. Ich stelle einen Rekord auf, der bis heute ungeschlagen ist: 884 Minuten ohne Gegentor.

Dann noch das: Ich werde vom Publikum zum beliebtesten deutschen Nachwuchsspieler gewählt und bekomme einen Bambi. Wahnsinn!

 

IM TOR FÜR DEUTSCHLAND

MEIN DEBUT IN DER NATIONALMANNSCHAFT

Ein lang gehegter Traum wird wahr: Ich werde Nationalspieler. Am 28. April 2004 mache ich mein erstes Länderspiel für Deutschland. Jens Lehmann wird vor dem Spiel gegen Rumänien plötzlich krank, ich werde mit einem Lear-Jet nach Bukarest eingeflogen. Ich werde zur Halbzeit für Oliver Kahn eingewechselt, da steht es bereits 0:4. Am Ende verlieren wir 1:5. Mittags in den Flieger, nachts mit einer Niederlage wieder zu Hause. Was für ein Debut.

Die EM in Portugal ist dann mein erstes großes Turnier mit der Nationalmannschaft. Für mich ist es eine großartige Erfahrung. Leider ist die EM für uns schon nach der Vorrunde beendet. Wir verlieren gegen Tschechien an jenem Ort, der Jahre später mein „Arbeitsplatz“ wird: Das Stadion José Alvalade von Sporting Lissabon.

 

EIN SOMMERMÄRCHEN

WM IN DEUTSCHLAND

Nur wenige Spieler bekommen in ihrer Karriere die Chance, bei einer Weltmeisterschaft im eigenen Land mitmachen zu können. Jürgen Klinsmann nominiert mich als dritten Torwart hinter Jens Lehmann und Oliver Kahn. Ich erlebe unfassbare Momente des Fußballs. Diese Begeisterung der Menschen, diese Dramatik, diese tolle Stimmung in unserem Team, im ganzen Land – es ist eines der größten Erlebnisse meines bisherigen Lebens. Wir feiern einen herrlichen Turnierabschluss mit Platz drei in Stuttgart.

 

19. MAI 2007

DEUTSCHER MEISTER
MIT DEM VfB STUTTGART

Am 19. Mai 2007 werden wir Deutscher Meister mit dem VfB und holen die Schale nach 15 Jahren zurück nach Stuttgart.

Diesen Tag werde ich nie vergessen. Du wachst auf, steigst aus dem Bett – und spürst sofort: Heute ist ein besonderer Tag. Heute viertel nach fünf wirst du jubeln, triumphieren – den bisher größten Erfolg deiner Karriere erleben. Oder eben nicht. Der Samstag 19. Mai 2007 wird ein perfekter Tag. Wir schlagen Cottbus, wir holen uns die Deutsche Meisterschaft, danach herrscht absoluter Ausnahmezustand in der Stadt. Eine unglaublich tolle Athmosphäre, sensationelle Sympathien der Leute, wir haben das Unmöglich geglaubte möglich gemacht. Der Autokorso durch die Stadt bleibt immer wieder stecken, ich muss dringend auf`s Klo, steige aus, schleiche mich davon, laufe zu Fuß durch die Stadt zur Bühne am Schlossplatz – fast unbemerkt.

Und dann machen wir diese Nacht in Stuttgart zu einem unvergesslichen Moment in meinem Leben.

 

ABSCHIED VON STUTTGART

ODER: GEHEN WENN ES AM SCHÖNSTEN IST

Fast schaffen wir in dieser Saison noch das Double. Aber wir verlieren das Pokal-Finale gegen Nürnberg in der Verlängerung nach großem Kampf mit zehn Mann mit 3:2. Schade. Aber es war auch so eine Weltklasse-Saison. Und ich frage mich: Soll man wirklich gehen wenn es am Schönsten ist? Das Herz sagt nein, der Kopf sagt ja – im Bauch ist so ein seltsames Gefühl zu spüren.

Die folgenden Tage sind voller Emotionen: Ich pack meine Sachen, verabschiede mich von meinen Weggefährten, steige ins Auto und fahre zum letzten Mal vom Clubgelände.

Mir wird bewusst, dass mein Weg nun in eine andere Richtung geht.
Ich bin unglaublich traurig.

 

HOLÁ VALENCIA

IN DER PRIMERA
DIVISION

Nach 12 Jahren geht für mich also der Weg nach Spanien. Ich wollte schon immer mal als Profifußballer im Ausland spielen. Beim FC Valencia möchte ich mich nun dieser neuen Herausforderung stellen, sowohl sportlich als auch menschlich. Neue Liga, neue Sprache, neues Umfeld, völlig neue Erfahrungen – es ist Chance und Wagnis zugleich. Ich starte in ein neues Leben – und in die Primera Division.

 

SPANISCHER POKALSIEGER

MIT DEM FC VALENCIA

In meinem ersten Jahr beim FC Valencia mache ich 26 Spiele und wir holen gleich den ersten Titel: Wir werden Pokalsieger, gewinnen im Final 3:1 gegen den FC Getafe. Für mich persönlich war das Halbfinal-Hinspiel im Camp Nou eines der besten Spiele meiner Karriere: 14 Glanzparaden in einem Spiel – und das gegen den FC Barcelona.

In Madrid überreicht uns das Königspaar die Trophäe. Ein unvergesslicher Moment für mich.

Und trotzdem war die Saison nicht zufriedenstellend. Valencia spielt normalerweise immer ganz oben mit, in diesem Jahr geht es aber leider gegen den Abstieg. Wir haben drei Trainerwechsel, Präsidentenwechsel, mit der neuen Saison kommt der nächste neue Trainer. Und mit ihm auch ein neuer Torwart. Im Dezember 2008 steht für mich fest: Es ist wohl besser, das Kapitel Valencia zu beenden.

1979
 

ZURÜCK IN DIE BUNDESLIGA

TSG 1899 HOFFENHEIM

Ich komme zurück nach Deutschland, zur TSG 1899 Hoffenheim. Gleich im ersten Spiel gegen Cottbus rutscht im Kampf um den Ball mein ehemaliger VfB-Teamkollege Timo Rost so unglücklich in mich hinein, dass ich mich verletze und ausgewechselt werden muss. Ich muss pausieren, dann eine Folgeverletzung – komme erst gegen Ende dieser Rückrunde so richtig in Schwung. Mit der neuen Saison und einer kompletten Vorbereitung im Rücken läuft es für mich persönlich in Hoffenheim ganz gut. Doch unsere Resultate geben Anlass zur Kritik. Der Verein entscheidet sich zur Umgestaltung des Teams, mein Vertrag läuft zum Saisonende aus. Für mich beginnt nun die Suche nach einer neuen sportlichen Heimat.

 

FORZA SPORTING

IN DER PORTUGIESISCHEN LIGA

Der portugiesische Top-Club Sporting Clube Portugal verpflichtet mich. Ein erfolgreicher Verein mit langer Tradition und vielen begeisterten Fans, die mich toll aufgenommen haben. Sportlich läuft es aber nicht so rund. Als ich hier ankomme, macht die aktuelle Nummer 1 einen guten Job. Der Club setzt weiter auf das junge Talent. Und ich bekomme keine wirkliche Chance, mich zu beweisen. Keine gute Situation für mich. Am Saisonende ist für mich klar, dass ich hier nicht bleiben werde. Mit viel Hoffnung und Mut fahre ich im Mai 2011 wieder zurück nach Deutschland.

 

2010-2014

KÖNIGSBLAU

Schalke 04. Das war eine besondere Zeit für mich. In dieser Zeit ist mein Sohn Neo geboren und wurde somit direkt voll vom königsblauen Fieber infiziert.
Schalke ist kein normaler Fußball-Club, das ist eine Religion. Hier sind alle mit vollem Herzen dabei und leben ihren Club. Ich bin sehr dankbar dafür, 2,5 Jahre Teil dieser verrückten königsblauen Fußballwelt gewesen sein zu können. Und ich werde immer gerne daran zurück denken. Auch zusammen mit Neo.

 

2014-2015

Forza SGE

Eintracht Frankfurt. Als gebürtiger Hesse war diese Station für mich ein stückweit wie nach Hause kommen. Besonders war auch, dass ich hier mein 300. Bundesligaspiel gemacht habe. Ich danke der Eintracht und den Fans dafür, dass ich so toll aufgenommen wurde. Besonders mit meinen Torwartkollegen hatte ich eine gute Zeit in Frankfurt.

 

PORTRAIT

ALLES ÜBER MICH

TIMO! Das bin ich.
> Geboren: Am 05. April 1979 in Worms, Deutschland
> Sternzeichen: Widder
> Statur: 80 kg verteilt auf 1 Meter 86. 9 ist meine Handschuhgröße
> Vereine: FV Hofheim, VfB Stuttgart, Valencia CF, 1899 Hoffenheim, Sporting Lissabon,
> FC Schalke 04, Eintracht Frankfurt
> Hobbys: Meine Familie und Freunde, reisen, gut essen, lachen
> Glück bedeutet für mich: Mein Sohn Neo

Absolvierte Spiele: 478
> Bundesliga: 301 > Champions League/Europapokal: 54 > Nationale Pokalspiele: 46
> Primera Division: 26 > Regionalliga: 40 > Länderspiele: 8 > U21: 3

Meine Team-Highlights:
> Mit dem VfB Stuttgart: Deutscher Meister 2007, DFB-Pokal-Finalist 2007
> Mit dem FC Valencia: Spanischer Pokalsieger 2008
> Mit der Nationalmannschaft: U18-Vize-Europameister 1998,
> Dritter beim Konföderationen-Pokal 2005, Dritter bei der WM 2006

Meine persönlichen Highlights
> 884 Minuten ohne Gegentor in der Saison 2003
> Bambi-Publikumspreis als bester deutscher Nachwuchsspieler 2003
> Fußballer des Monats: September 2003, Oktober 2003 und Mai 2007
> Silbernes Lorbeerblatt 2006

 

ENGAGEMENT

GLÜCK IST DAZU DA, UM
ES WEITERZUGEBEN.

Die Menschen, die sich für jene einsetzen, denen es nicht so gut geht, haben meine größte Bewunderung. Zwei Projekte liegen mir dabei besonders am Herzen, weil sie sich für diejenigen engagieren, die unsere Hilfe am meisten brauchen: Kinder. Sie brauchen Hoffnung, Zukunftsperspektive, Ausbildung und die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Als Botschafter der Stiftung Strahlemann e.V. und für Dibanisa e.V. versuche ich deshalb den Helfenden zu helfen so gut ich kann. Denn als Fußballer weiß ich, dass Du ein gutes Team brauchst, um Erfolg zu haben.

 

Als Botschafter unterwegs >>


 

ENGAGEMENT

ALS BOTSCHAFTER UNTERWEGS

TIMORENA

Jugendturnier auf dem Sportplatz in Hofheim mit 4.000 Besuchern. Reinerlös des Festes für Strahlemann: 10.000 Euro.

DIBANISA: ENTWICKLUNG DURCH FUSSBALL

„Dibanisa“’ bedeutet „zusammenführen“ (auf Xhosa, eine der Landessprachen in Südafrika).
Unsere Spendenaktion: Jeder Dibanisa-Pate erhält ein Stück vom Dibanisa-Fußballfeld und hilft mit seiner Spende den Kindern in Gansbaai.

BENEFIZ-GOLFCUP

Abschlag für den guten Zweck: Das Turnier in Mudau mit zahlreichen Promis im Starterfeld.

AUSBILDUNGS-WORKSHOP

Mit den Schülern in meiner ehemaligen Schule Alfred Delp Schule unter dem Motto „Schlau macht stark!“ Danach ging es noch zu einem Stadion-Besuch in die Rhein-Neckar-Arena.

FÜR BESSERE BILDUNGSCHANCEN

Gemeinsam mit dem IST-Studieninstitut: Für jede Studium-Anmeldung wurden 100 Euro an Strahlemann gespendet. Reinerlös des Festes für Strahlemann: 8.000 Euro.

STIFTUNG STRAHLEMANN E.V.

Als Stifter für Strahlemann habe ich 10.000 Euro gespendet.

STRAHLEMANN-KALENDER 2011

Selbst mithelfen und jetzt den neuen Strahlemann-Kalender 2011 bestellen:
www.strahlemann-initiative.de

 

KONTAKT

SCHREIBT MIR

Kommunikation neben dem Platz ist genauso wichtig wie auf dem Platz. Darum interessiert mich was Ihr denkt, was ihr fühlt und was Ihr mir zu sagen habt.

fanpost@timo-hildebrand.de

Für Eure Autogrammkarten-Bestellung einfach an unten stehende Adresse einen frankierten Rückumschlag senden:

TH Sports
Stichwort: Autogramme
Postfach 5235
68613 Lampertheim

 

IMPRESSUM

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HERAUSGEBER
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KOMMUNIKATION UND KONZEPTION
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